Waffen.Still.Stand bedeutet: Gewaltfreie Konfliktbearbeitung fördern!

Wir appellieren, sowohl auf österreichischer wie auf internationaler Ebene in Maßnahmen der Prävention der gewaltfreien Konflikttransformation und der Beseitigung von Kriegsursachen und Folgen zu investieren. Zivile Alternativen sind nachhaltiger, wirkungsvoller und billiger als Militäreinsätze und Machtpolitik. Der Aus- und Aufbau von Vermittlungskapazitäten und ein substanzieller Beitrag zur unbewaffneten zivilen Friedenserhaltung der UNO entsprechen dem neutralen Status Österreichs in der Funktion eines Brückenbauers.


aus: Aufruf zum Waffenstillstand (Versöhnungsbund)

Der Beitrag des Versöhnungsbundes

Offener Brief des Internationalen Versöhnungsbundes (International Fellowship of Reconciliation – IFOR) an UN-Generalsekretär António Guterres

Vertreter*innen aus verschiedenen Zweigen des IFOR haben den Appell  für einen globalen Waffenstillstand aufgegriffen und ein Unterstützungsschreiben an den UN-Generalsekretär und die UN-Vollversammlung verfasst. Gleichzeitig betont das Schreiben die Dringlichkeit, einen neuen, kreativen Weg einzuschlagen, um weltweit menschliche Sicherheit durch Gesundheit, wirtschaftliche Gerechtigkeit und Frieden aufzubauen. Im Einzelnen enthält der Brief folgende Vorschläge:

  • Arme und marginalisierte Menschen an die erste Stelle setzen.
  • Bürgerliche Freiheiten und Menschenrechte schützen.
  • Das Momentum der globalen Krise nützen, um Ressourcen in Richtung der Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse und den Aufbau eines dauerhaften Friedens umzuschichten.

>>>Zum IFOR-Brief (pdf)<<<

Der österreichische VB hat an der Erstellung des Briefes mitgearbeitet und eine Kopie mit Begleitschreiben an Außenminister Alexander Schallenberg geschickt.

Wir haben uns aber auch überlegt, was der Appell des UN-Generalsekretärs für Österreich konkret bedeutet – was können wir alle tun, was muss von Seiten der Regierung getan werden. In diesem Sinne haben wir den Aufruf Waffen.Still.Stand  verfasst.

Dein Beitrag

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WARUM "GEWALTFREIE KONFLIKTBEARBEITUNG FÖRDERN"?

„Die Waffen ruhen zu lassen“, lautet der Appell von António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, in Zeiten von Corona. Seine Botschaft richtet sich „an die bewaffneten Akteure in aller Welt“. Gemeinsam muss alles getan werden, „um den Frieden und die Einheit zu finden, die unsere Welt im Kampf gegen COVID-19 so dringend braucht“, erklärte der UN-Generalsekretär.

Im abgelaufenen Jahr 2019 wurden 196 Konflikte gewaltförmig ausgetragen. 15 davon zählt das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung als Kriege. Ein genauer Blick zeigt: nicht die größten Waffenexporteure führen Kriege auf ihren Territorien, sie verdienen nur am meisten daran. „Die Waffen ruhen zu lassen“, wie António Guterres treffend appelliert, heißt auch, den Balken im eigenen Auge und in der eigenen Wertegemeinschaft zu suchen. Wir appellieren, Waffen generell still stehen zu lassen.

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