ZFD

Kampagne für die Entwicklung und Durchführung eines Zivilen Friedensdienstes (ZFD)

Ziviler Friedensdienst in Österreich

Was ist Ziviler Friedensdienst? (aufklappen)

Unter Zivilem Friedensdienst verstehen wir die Entsendung von Friedensfachkräften, von Frauen und Männern, die für einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten ausgebildet und vorbereitet sind und diese Aufgabe auf Anfrage von und in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen in Konfliktgebieten für eine bestimmte Zeit ausüben. Ziviler Friedensdienst wird von Zivilpersonen („Friedensfachkräften“) durchgeführt, von NGOs in breiter Trägerschaft organisiert und umgesetzt sowie staatlich gefördert.


Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein eigenständiges Instrument der österreichischen Außenpolitik und seine Prüfung ist im aktuellen Regierungsprogramm verankert. Der ZFD ist als Gemeinschaftswerk von Staat und Zivilgesellschaft konzipiert und dient der Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktgebieten. Über den ZFD werden durch den Einsatz von spezifisch ausgebildeten und erfahrenen Friedensfachkräften lokale Partnerorganisationen in ihrem Einsatz für Frieden und Menschenrechte unterstützt. Die Friedensfachkräfte arbeiten direkt an den Ursachen, Verläufen und Folgen von Konflikten mit zivilen und gewaltfreien Methoden („working on conflict“). Die österreichischen Entsendeorganisationen engagieren sich zur umfassenden Abstimmung des Gesamtprogramms gemeinsam im Koordinationskomitee (KoKo ZFD).


Auf dieser Seite



Unterstützungserklärungen

Die Kampagne „Entwicklung und Durchführung eines Zivilen Friedensdienstes (ZFD)” richtete sich in erster Linie an den Nationalrat bzw. die wahlwerbenden Parteien für die Nationalratswahl im September 2019.

Darüber hinaus sammeln wir unter dem Motto „ Ich bin Friedensdiener*in” Unterstützungserklärungen für die Einführung des Zivilen Friedensdienstes in Österreich.

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Weitere Unterstützer*innen des Zivilen Friedensdienstes (aufklappen)

Auf unserer Webseite haben sich folgende Personen für eine Unterstützung des Bundesgesetz zur Entwicklung und Durchführung des Zivilen Friedensdienstes" ausgesprochen:

Teresa Mayr, Desirée Summerer, Stefan Friedrichsen ("Seit 18 Jahren arbeite ich im ZFD (Deutschland) und sehe den Erfolg der Friedensarbeit. Mehr Laendern muessen aktiv Friendsarbeit unterstuetzen und Alternativen zu militaerischen Auseinandersetzungen bieten. Es funktioniert! Viel Erfolg auf diesem Weg!"), Johanna Tschautscher, Dr.Peter Öfferlbauer, Josef Mitschan, Dr. Marcus Strohmeier ("Gerade Österreich muss als neutraler Staat eine besondere Rolle als Vermittler einnehmen. Dazu gehören viel mehr Anstrengungen im Bereich der Friedensarbeit. Der zivile Friedensdienst könnte dabei ein wichtiger Beitrag unserer Republik sein: Zur Hilfe vor Ort, für die Ideen des Friedens im Allgemeinen und für das Ansehen Österreichs!"),Thomas Hammer, Reinhold Ettl ("Mit Freude stelle ich immer wieder fest, wie Jugendliche und junge Erwachsene für soziale, internationale Projekte sich interessieren und mitwirken wollen. Das soll durch die Möglichkeit eines zivilen Friedensdienst unterstützt und gefördert werden."), Franz Schneckenleithner, Mathias Kirchner, Irmela Steinert ("Zivile Friedensdienste zur Prävention militärischer Konflikte dienen nicht nur der Vermeidung menschlichen Leids, sondern auch einer unzeitgemäßen Ressourcenverschwendung, Klimabelastung und Umweltverschmutzung."),

Georg Mayer,Teresa Mayr, Josef Greiner, Fritz Edlinger ("Die Schaffung eines zivilen Friedensdienstes in Österreich wäre eine höchst sinnvolle und wichtige Fortsetzung und Vertiefung der zuletzt leider etwas vernachlässigten aktiven Neutralitätspolitik des neutralen Österreich."), Markus Beranek, Wilfried Sünder, Robert Greisberger ("Ich erlaube mir, Bruno Kreisky zu zitieren: Der Friede vermag alles, der Krieg nichts."), Gertrude Klaffenböck("Eine konfliktfreie Welt wird es nicht geben, aber eine Welt in der wir Konflikte gewaltfrei lösen ist zentraler Baustein einer zivilisierten Gesellschaft mit Zukunft. Deshalb ist auch ein gesetzlich verankerter ziviler Friedensdienst für so wichtig!"), Vedad Lubenovic, Manuela Hofer (absolvierte einen Einsatz der Österreichischen Friedensdienste in Vukovar 2002), Helga Tiffinger ("Mein Mann Walter und ich leisteten unmittelbar nach dem "Heimatkrieg" in Kroatien einen Einsatz im Rahmen der damaligen Österreichischen Friedensdienste, der für uns eine sehr bereichernde Erfahrung war. Das Projekt "Friedensschule in Gorski kotar" begleiteten wir noch 14 Jahre nach unserem unmittelbaren Wirken vor Ort.")

Waltraud Heinrich, Thomas Traar, Michael Nußbaumer, Nadja Schmidt, Anita Schnell (Dr.phil., Psychotherapeutin), Peter Weiskopf, Elke Kastner-Kainovic ("Aktive, gewaltfreie Konfliktbearbeitung auf sämtlichen Ebenen ist ein Gebot der Stunde! Langfristig gibt keine alternativen Wege - Hier gilt es tatkräftige Zeichen zu setzen - mit einem implementierten zivilen Friedensdienst findet dies einen Rahmen, öffnet Handlungsspielräume und bekommt den gebührenden Stellenwert, den dieses Thema dringend benötigt!"), Helga Ungar, Mag. Maria Bäuerl, Herbert Peherstorfer,

Christian Simon, H.Peter Degischer („Sicherheit wird nicht durch militärische Aufrüstung erhöht, sondern durch Lösung der Konflikte und ihrer Ursachen. Österreich hat eine Tradition für Vermittlung zwischen Streitparteien und soll diese internationale Vermittlungstätigkeit wieder intensivieren mit der Einrichtung eines wirkungsvollen, zivilen Friedensdienstes. Dafür setzt sich das Aktionsbündnis Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit (http://abfang.org) ein.") Arno Truger, Hans Peter Grass, Hans Holzinger, Irmgard Ehrenberger, Norbert Prohaska, Gerhard Mähr, Maria Angela Hofmann, Lenzi Emma,

Astrid Felder, Gerhard Kofler ("Die Vermeidung von Gewalt ist ein Grundanliegen von mir, um dass ich mich seit meiner Jugend konsequent bemühe: Verweigerung der Waffe beim Bundesheer, Entwicklungshilfeeinsatz, Veröffentlichungen, flache Strukturen im eigenen Unternehmen und jetzt in der Pension aktive Friedensarbeit."), Shila Auer, Maria Schöller, Jutta Kronar, Daniel Ongaretto Furxer („Der Friedensdienst im Ausland hat eine lange Tradition! Dass junge Leute Friedensprojekte im Inland unterstützen können, halte ich für sehr wertvoll! Frieden ist überall auf der Welt ein wichtiges Gut!“), Mario Lechner, Walter L. Buder, Gerhard Lehrner („Ich finde es höchste Zeit, dass der österreichische Staat in dieser Frage aktiv wird.“), Lucia Hämmerle und (14) weitere Unterstützer*innen




Artikel zum Thema

Fachkräftemangel – Ein Vorschlag für zivile Friedensfachkräfte in Österreich als neues Außenpolitikinstrument

von Thomas Roithner, Pete Hämmerle
veröffentlicht in: International. Zeitschrift für internationale Politik, Nr. III/2017, Wien 2017, Seite 19-21.



Zweiter Anlauf für einen österreichischen Friedensdienst

von Ralf Leonhard
veröffentlicht in: welt-sichten. Magazin für globale Entwicklung und ökumenische Zusammenarbeit

Zum Artikel online



Friedensdienst als neues Instrument der Außenpolitik

von Thomas Roithner und Pete Hämmerle
veröffentlicht in: Die Presse, am 10. Jänner 2020

Zum Artikel online



Ziviler Friedensdienst als neues Instrument österreichischer Außenpolitik

Zwischenbilanz der Kampagne

von Pete Hämmerle und Thomas Roithner
veröffentlicht auf der Versöhnungsbund Website

Zum Artikel online




Video zum Thema



Folder zum Download

Die Initiative darf gerne weiterverbreitet werden!
Online unter #ZivilerFriedensdienstÖsterreich oder mit dem Folder.





Information & Kontakt

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Möchten Sie die Kampagne “Entwicklung und Durchführung eines zivilen Friedensdienstes in Österreich” unterstützen? Ab August publizieren wir Name und Anzahl (auch ohne Nemensnennung möglich) der Unterstützer*innen hier auf unserer Website um der Kampagne mehr Gewicht zu verleihen.
Zur Unterstützung bitte einfach folgendes Formular ausfüllen:

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Gesetzestext

Bundesgesetz zur Entwicklung und Durchführung des Zivilen Friedensdienstes, Gesetzesvorschlag von Thomas Roithner und Pete Hämmerle
veröffentlicht in:
Spinnrad. Forum für Aktive Gewaltfreiheit. Nr. 2/2019 (Juni 2019)
International. Zeitschrift für internationale Politik, Nr. IV/2019, Wien (September 2019)