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Hildegard Goss-Mayr: Wie Feinde Freunde werden. Mein Leben mit Jean Goss für Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit und Versöhnung. Mit einem Geleitwort von Franz Kardinal König. LIT Verlag 2008 (erweiterte Neuauflage; Erstauflage 1996); ISBN 978-3-7000-0812-5 (Österreich), ISBN 978-3-8258-1219-5 (Deutschland); 186 Seiten; € 15,- (zuzügl. Versandkosten)  In diesem Buch legt Hildegard Goss-Mayr, Ehrenvorsitzende des Internationalen Versöhnungsbundes, Zeugnis von der friedenschaffenden und heilenden Kraft der Gewaltfreiheit Jesu ab. In einer Welt des Unheils errinnert sie daran, dass die Antwort auf Krieg, Feindschaft und Unterdrückung nur in der absoluten Achtung des Menschen bestehen kann.  Darauf vertrauend, dass die Kraft der Liebe und der Wahrheit in jedem Menschen innewohnt, war Hildegard Goss-Mayr mit ihrem Mann Jean Goss ( 1991) 40 Jahre lang im Namen des Internationalen Versöhnungsbundes in vielen Ländern der Welt als Botschafterin dieses Befreiungsweges unterwegs, um mitzuhelfen, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Mit Schulungen in aktiver Gewaltfreiheit trug sie beispielsweise zum Aufbau der gewaltfreien Bewegung in Lateinamerika, zur „Rosenkranzrevolution“ auf den Philippinen und zur gewaltfreien Überwindung der Diktatur in Madagaskar bei.

Hildegard Goss-Mayr: Wie Feinde Freunde werden. Mein Leben mit Jean Goss für Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit und Versöhnung. Mit einem Geleitwort von Franz Kardinal König.

LIT Verlag 2008 (erweiterte Neuauflage; Erstauflage 1996); ISBN 978-3-7000-0812-5 (Österreich), ISBN 978-3-8258-1219-5 (Deutschland); 186 Seiten; € 15,- (zuzügl. Versandkosten)

In diesem Buch legt Hildegard Goss-Mayr, Ehrenvorsitzende des Internationalen Versöhnungsbundes, Zeugnis von der friedenschaffenden und heilenden Kraft der Gewaltfreiheit Jesu ab. In einer Welt des Unheils errinnert sie daran, dass die Antwort auf Krieg, Feindschaft und Unterdrückung nur in der absoluten Achtung des Menschen bestehen kann.

Darauf vertrauend, dass die Kraft der Liebe und der Wahrheit in jedem Menschen innewohnt, war Hildegard Goss-Mayr mit ihrem Mann Jean Goss ( 1991) 40 Jahre lang im Namen des Internationalen Versöhnungsbundes in vielen Ländern der Welt als Botschafterin dieses Befreiungsweges unterwegs, um mitzuhelfen, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Mit Schulungen in aktiver Gewaltfreiheit trug sie beispielsweise zum Aufbau der gewaltfreien Bewegung in Lateinamerika, zur „Rosenkranzrevolution“ auf den Philippinen und zur gewaltfreien Überwindung der Diktatur in Madagaskar bei.

 

Jean Goss, Hildegard Goss-Mayr: Die Gewaltlosigkeit Jesu – eine Kraft, die Frieden schafft.

Broschüre, 76 Seiten; 2. Auflage 2000 (1. Auflage 1983); Herausgeber: Forum für Friedenserziehung – Deutschschweizer Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes; € 5,- (zuzügl. Versandkosten)

Gewaltfreies Engagement bedarf der Planung und Vorbereitung. In dieser Broschüre stellen Hildegard Goss-Mayr und Jean Goss die Methodik der gewaltfreien Aktion dar, die sie aus ihrer jahrzehntelangen Praxis heraus entwickelt haben. Gewaltfreie Aktion ist aber nicht bloß eine Strategie, sondern basiert auf einer tiefen und untrennbaren Verbindung von Spiritualität und Handeln. Hildegard Goss-Mayr und Jean Goss legen in einfachen und eindrucksvollen Worten die Kraft für gewaltfreies Engagement, die von der Botschaft des Neuen Testaments ausgeht, dar.



Gewaltfrei handeln. Informationen, Impulse und Methoden für Jugendliche und alle, die mit ihnen zu tun haben. Broschüre, 16 Seiten; 3. überarbeitete Auflage 2007; Herausgeber: Internationaler Versöhnungsbund, österreichischer Zweig; Redaktion: Pete Hämmerle; mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur; € 1,- (zuzügl. Versandkosten)

 

Die Broschüre bietet einen kurzen und prägnaten Überblick zu Handlungsmöglichkeiten im persönlichen Bereich (Familie, Schule, Arbeitswelt) und zum Umgang mit Gewalt, die in unseren gesellschaftlichen Strukturen verankert ist.

 


Ernst Schwarcz: Zeitenwende. Entweder es gelingt der Menschheit, alle Kriege abzuschaffen oder es wird den Kriegen gelingen, die Menschheit abzuschaffen. Agenda Verlag 2005; ISBN 3-89688-264-3; 240 Seiten, € 17,80 (zuzügl. Versandkosten)

Die Erfinder der Atombombe waren sich bald nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bewusst, dass mit ihrer Erfindung eine neue Geschichtsepoche begonnen hat. Jeder Krieg konnte von nun an zu noch nie da gewesenen Zerstörungen, zur radioaktiven Verseuchung riesiger Gebiete und zu einem weltweiten nuklearen Winter führen. Die Konsequenzen aus dieser neuen Situation haben aber in der Weltpolitik bis heute keinen Niederschlag gefunden.

Das Buch behandelt eingehend die Warnungen der Atomwissenschaftler und zeigt anhand einiger Szenarios auf, wie aus verhältnismäßig kleinen Konflikten große Kriege entstehen können. Ernst Schwarcz arbeitet gegenwärtige und zukünftige Kriegsgefahren in politischen Spannungsgebieten heraus, besonders in Zusammenhang mit der schon heute absehbaren weltweiten Erdölknappheit. Er zeigt aber auch neue Friedenshoffnungen, darunter die Methoden des gewaltfreien Widerstandes, die Aufwertung der Vereinten Nationen sowie die Kunst des menschlichen Zusammenlebens als geistige Grundlage für eine friedliche Zukunft der Menschheit auf.

Ernst Schwarcz, 1923 in Wien geboren ( 2008), lebte von 1939 bis 1946 als Emigrant in Schweden. Er hat dort die Bedeutung des Friedensgedankens entdeckt und als 20jähriger an Trainingskursen für den materiellen und geistigen Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg teilgenommen.

1946 kehrte er nach Österreich zurück. Zuerst im Rahmen des „Internationalen Zivildienstes für den Frieden“ und später als Verleger hat er sich Zeit seines Lebens für den Friedensgedanken eingesetzt. Als Quäker und Ehrenvorsitzender des Internationalen Versöhnungsbundes fühlte er sich dem Ideal der Gewaltfreiheit verpflichtet.


Dem Rad in die Speichen fallen. Stimmen von FriedensnobelpreisträgerInnen und das Österreichische Netzwerk für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit; Herausgeber: Pete Hämmerle, Thomas Roithner; Verlag Thomas Roithner 2003; ISBN3-9502098-5-9; 365 Seiten; € 10,- (zuzügl. Versandkosten)

Betrachtet man den gegenwärtigen Zustand der Welt, so scheint eine Kultur der Gewalt und des Krieges ungebrochen und weithin akzeptiert ihren Lauf zu bestimmen. Sei es in zwischenmenschlichen Beziehungen und im alltäglichen Umfeld, sei es im Großen durch Strukturen der Ungerechtigkeit, der Unterdrückung und Diskriminierung oder in vielen aktuellen Krisengebieten, überall wird Gewalt angewendet und überall werden Menschen Opfer von Gewalt.
Dennoch gibt es viele Bestrebungen und Initiativen, die erfolgreich versuchen, „dem Rad (der Gewalt) in die Speichen zu fallen“. Viele davon haben sich aus Anlass der Dekaden für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder der Welt (UNO) und zur Überwindung der Gewalt (Weltkirchenrat) 2001 – 2010 zu Netzwerken zusammen gefunden. Das Buch stellt Stimmen von FriedensnobelpreisträgerInnen und von österreichischen Initiativen vor, die selbst Schritte zu Frieden und Gewaltfreiheit gehen und auch andere dazu ermutigen wollen.

 

Pat Patfoort: Sich verteidigen ohne anzugreifen. Die Macht der Gewaltfreiheit; Herausgeber: Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden, Internationaler Versöhnungsbund – Deutscher Zweig; 1. Auflage – Karlsruhe: Gewaltfrei Leben Lernen e.V. Oktober 2008; Titel der Originalausgabe: Pat Patfoort, Se défendre sans attaquer. La puissance de la nonviolence, Jeugd Vrede, Mechelen 2004; Übersetzung aus dem Französischen: Ingrid von Heiseler; ISBN 3-930010-09-7; 421 Seiten; € 16,- (zuzügl. Versandkosten)

Viele Menschen träumen von einer Welt ohne Hass, Gewalt und Krieg. Aber sie zweifeln daran, dass eine solche Welt überhaupt möglich sei. Und schließlich wagen sie nicht einmal mehr, davon zu träumen. Dieser Resignation setzt Pat Patfoort ein „Buch der Hoffnung entgegen“.

Pat Patfoort stellt das Leiden an der Gewalt eindringlich dar, arbeitet die Wurzeln und Mechanismen der Gewalteskalation deutlich heraus und macht verstehbar, auf welche Weise wir alle daran beteiligt sind. Sie nennt das System das „Mehr-minder-Modell“ und stellt diesem das Modell der „Gleichrangigkeit“, der Gewaltfreiheit gegenüber, in dem Selbstbehauptung ohne (Gegen-)Angriff möglich ist.

An zahlreichen Beispielen aus Partnerschaft, Familie, Schule, Beruf, Öffentlichkeit, Innenpolitik und internationalen Beziehungen wie Terrorismus und Krieg werden reale Konflikte und ihre Verläufe veranschaulicht und gewaltfreie Alternativen entwickelt. Mit Hilfe eines ausführlichen Übungsteils können die Erkenntnisse allein oder in einer Gruppe vertieft werden.
 

Jeff Halper, Jimmy Johnson und Emily Schaeffer: Der israelisch-palästinensische Konflikt. Aufräumen mit gängigen Ansichten durch kritische Betrachtung im Gesamtzusammenhang. Broschüre, 80 Seiten; Sozio-Publishing, 2. überarbeitete Auflage 2009 (1. Auflage 2007); Herausgeber der deutschen Ausgabe: Internationaler Versöhnungsbund - Deutscher Zweig; Übersetzung aus dem Englischen: Gabi Bieberstein, Juliane Bieberstein; Anne Korf und Anka Schneider; Titel der Originalausgabe: The Israeli-Palestinian Conflict: Challenging Slogans through Critical Reframing; Herausgeber der Originalausgabe: The Israeli Committee against House Demolitions (ICAHD); € 5,- (zuzügl. Versandkosten)

 

 




Barbara Müller: Balkan Peace Team 1994-2001. Mit Freiwilligenteams im gewaltfreien Einsatz in Krisenregionen; Herausgeber: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen e.V. 2004, Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung; ISBN 3-932082-11-7; 240 Seiten, € 10,- (zuzügl. Versandkosten)

Sieben Jahre lang war das Balkan Peace Team mit kleinen Teams von Freiwilligen in den Konflikten in Kroatien, Serbien und Kosovo aktiv. Barbara Müller beschreibt die Motivation und die Wege, die zur Koalition des Balkan Peace Teams geführt haben. Sie folgt den Teams bei ihrer Arbeit und macht sichtbar, was sich hinter so abstrakten Worten wie „Vernetzung“, „Menschenrechtsarbeit“, „Informationskanal“ oder „Dialog“ an subtiler, feinfühliger Kleinarbeit verbirgt.

Sie schildert auch das Innenleben dieser Projektorganisation. Wie knappes Geld engste Grenzen setzt, wie man sich sinnvoll über große Distanzen organisiert und wo die Schwachstellen sind. Das sind Fragen, die sich für andere Projekte ebenfalls stellen, die mit Teams von Freiwilligen in Krisengebieten eingreifen wollen.

 

 

 

 
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